Wellenkraftwerke und ihre Grenzen

Wellenkraftwerke geraten mitunter an ihre Grenzen. So zum Beispiel im Umgang mit so genannten „Monsterwellen“, das sind überdurchschnittlich hohe Wellenberge, die spontan und unberechenbar entstehen können. Bei modernen Anlagen wurde dieses Hindernis so gelöst, dass sie durch die Wellen hindurch tauchen können.

Momentan kann noch als Problem gelten, dass die Entwicklung und der Bau von Wellenkraftwerken noch sehr teuer ist. Damit erhöht sich auch der Preis für Strom. Je weiter die Technik in diesem Bereich entwickelt wird und sich neue Standorte auftun, kann zunehmend auch über Wellenenergie Strom erzeugt werden.

Als geeignete Standorte an den Küsten können in Europa gelten:

  • Großbritannien,

  • Spanien,

  • Portugal,

  • Irland,

  • Norwegen.

Über Wellenkraft sollen ungefähr 15 Prozent des Strombedarfs auf der Welt abgedeckt werden, wie die Berechnungen des internationalen Weltenergierats in London ergeben haben. Beispielsweise könnte Schottland im Jahr 2020 etwa 40 Prozent des Strombedarfs durch Wellenenergie abdecken.

Der Anteil des Stroms aus regenerativen Energiequellen liegt in Deutschland bei 28 Prozent. Davon beträgt der Anteil der Wasserkraft etwa vier Prozent. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Wasserkraft in Deutschland beim derzeitigen Stand der Technik an ihre Grenzen gelangt ist.

Dennoch kann Deutschland in Bezug auf die Wasserkraft als führend gelten. Denn jedes dritte Wasserkraftwerk weltweit wird in Deutschland entwickelt.